Das beste Ladepad geht nicht mit dem neuen iPhone

Eigentlich wäre die Nomad Base Station Pro ein perfektes Ladedock für zwei Handys und Kopfhörer. Schick, praktisch und innovativ. Doch leider funktioniert das drahtlose Laden (noch) nicht richtig mit den neusten iPhones.

TextLorenz Keller


Pros

  • Drei Geräte aufs Mal laden
  • Hochwertig und stabil
  • Man muss nicht genau treffen, um drahtlos zu laden
  • Hält dank Gewicht gut auf dem Tisch
  • Kann mit Updates versorgt werden

Cons

  • Funktioniert noch nicht mit dem iPhone 12
  • Hoher Preis
  • Lädt nur mit maximal 7,5 Watt

Auch Apple hatte lange an der Technik rumgepröbelt: Wie kann man drahtloses Laden ermöglichen, ohne dass die Spulen jeweils genau aufeinander liegen müssen. Dass man also nicht das Handy genau aufs Ladedeck legen muss. CEO Tim Cook hat «Airpower» sogar mal als Bild gezeigt. Danach wurde das Ladepad nie mehr erwähnt. Verwirklicht hat den Traum nun Nomad. Die Base Station Pro ist tatsächlich ziemlich genial. Sie hat nur einen Makel: Das beste Ladepad geht nicht mit dem neuen iPhone.

Das wäre nicht mal so schlimm, würde der Hersteller das offensiv kommunizieren. Aber erst wenn man per Google-Suche auf entsprechende Hinweise stösst, die tief in den «Product Questions» versteckt sind, dann ist das suboptimal. So ging es übrigens einigen enttäuschten Usern, wie man etwa auf Reddit lesen kann.

Dabei soll es ja laut Nomad eine Lösung für das Problem geben: Man kann nämlich das Ladedock mit Updates versorgen. Momentan arbeitet der Hersteller an einer neuen Firmware, die das Problem in den nächsten Wochen lösen sollen. Bereits kann man ein Update hier herunterladen, welche die Erkennung verbessert. Ganz behoben ist das Problem aber noch nicht. Der Schweizer Importeur wird übrigens dieses Update bereits machen.

Hier gibts übrigens die Review zum iPhone 12 Mini.

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Teure Station mit genialer Lösung

Denn man kann zwar ein iPhone 12 aufs Ladedock legen, es wird aber nicht zuverlässig erkannt. Und bei zwei oder drei Geräten gibts meist ein Durcheinander – wenn eines davon ein iPhone 12 ist.

Mit 250 Franken ist die Nomad Base Station Pro nicht gerade ein Schnäppchen. Aber sie ist in vieler Hinsicht genial. Man hat nämlich eine ganze Fläche fürs drahtlose Laden zur Verfügung. Maximal können zwei Phones und ein kleineres Device wie drahtlose Kopfhörer geladen werden.

Die Matte erkennt dabei die Lage der Geräte und schaut, dass nur dort ganz gezielt fliesst. Maximal sind 7,5 Watt pro Device möglich, das ist kein hervorragender Wert, aber im Alltag ausreichend. Der grosse Vorteil: Man kann die Devices einfach drauflegen, muss nicht genau schauen, dass sie auf dem Ladepunkt liegen.

Zudem sieht die Base Station mit der schlichten Oberfläche gut aus und ist auch schön schwer und hochwertig. So kann man sie gut auf ein Möbel wie eine Kommode stellen, wo sie stabil hält und auch eine gute Figur macht, wenn kein Handy draufliegt.

Ladepad ist super, aber noch nicht mit dem iPhone 12

Mit Samsung-Phones oder älteren iPhones und allen anderen Qi-fähigen Geräten läuft die Base Station Pro von Nomad so wie versprochen. Die Erkennung der Devices dauert jeweils eine Gedenksekunde, ist aber sehr zuverlässig.

Hoffen wir, dass bald das Update fürs iPhone 12 kommt, weil sicher ein Teil der Zielgruppe genau mit diesem Gerät unterwegs sein wird. Sobald das verfügbar ist, ist die Base Station Pro eine unbedingt Empfehlung für alle, die mehrere Geräte gleichzeitig an einem Ort laden wollen.

Nächstes Jahr soll es übrigens als Zubehör noch eine Halterung für die Apple Watch geben, die man dann auch direkt dort laden kann.