E-Bike mit viel Power und wenig Preis

Das E-Bike von Elektro-Spezialist überzeugt im Test mit viel Kraft. Dank sparsamer, aber genügender Ausstattung ist der Preis sehr fair.

TextLorenz Keller

Pros

  • Starker 250 Watt Motor
  • Ausdauernder Akku
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Einfache Bedienung
  • Guter Alltags-Mix

Cons

  • Nur die Basis-Ausstattung
  • Harter Sattel

Wer sich ein E-Bike zulegt, der muss doch einiges investieren. Während man «normale» Alltags-Velos in akzeptabler Qualität durchaus für unter 1000 Franken findet, muss man mit Elektro-Power mit 1500 bis 2000 Franken rechnen. Oft aber auch das Doppelte. Das neue E-Bike von Yadea punktet im Test mit viel Power und wenig Preis.

Viel Power auch für steile Strassen

Yadea hat sich beim YS500 klar auf Antrieb und Akku fokussiert. Kein Wunder, der Hersteller aus China ist weltweit die Nummer 1 bei Elektrorollern. Und baut den Mittelmotor des Bikes auch gleich selber.

Der Fusion F335 bringt 250 Watt wie viele andere Konkurrenzmodelle auch. Wichtiger im Alltag sind die 80 Newtonmeter Drehmoment. Das ist so viel wie bei oft deutlich teureren E-Bikes.

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Das getestete E-Bike YS500 in Blau, Rot oder Silber kann man direkt bei unserem Partner Yadea mit 500 Franken Rabatt kaufen. Einfach im Warenkorb den Code «Daskannwas» eingeben. Statt 2690 Franken kostet es so noch 2190 Franken. Das Bike wird versandkostenfrei in vormontiertem Zustand im Spezialkarton ausgeliefert. Es braucht noch eine Endmontage. Daskannwas erhält eine Partnerprovision.

 

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Und diese Power merkt man auch: So lassen sich auch Steigungen problemlos bewältigen – und zwar mit dem gleichen Kraftaufwand wie wenn man geradeaus fahren würde.

Das YS500 unterstützt den Menschen bis 25 km/h beim Trampen, schneller gehts nur mit reiner Muskelkraft. Es geht bei diesem E-Bike also nicht um reines Tempo, sondern darum, dass man mit weniger Kraft gleichmässig schnell unterwegs ist.

Im Stadtverkehr etwa kann man locker einfach kontinuierlich 25 km/h fahren – auch wenn es bergauf geht. Der Motor passt sich automatisch an und ermöglicht ein schön harmonisches und zügiges Vorwärtskommen. Wer damit etwa zur Arbeit fährt, kommt nicht verschwitzt an, sondern locker und entspannt.

100 Kilometer beträgt die maximale Reichweite. Auch das ist für diese Kategorie Bike sehr grosszügig. Je nach Strecke kann das natürlich unterschiedlich sein, aber gerade im Alltag ist es praktisch, dass man den 36V /13 AH nicht dauernd laden muss.

Praktische Features, aber nur so viel als nötig

Den Akku kann man ganz einfach herausnehmen und dann zu Hause bequem laden. Das dauert rund sieben Stunden, wenn er ganz leer gefahren wurde. Damit niemand sonst die Batterie klaut, ist sie mit einem Schloss gesichert.

Ein spezieller Sensor bei den Pedalen analysiert, mit wie viel Kraft man selber tritt und ergänzt dies dann mit Motorenkraft. Das klappt perfekt und ohne Ruckler. Da ist es auch nicht so schlimm, kann man die Unterstützung nur in drei Stufen einstellen. Andere Hersteller bieten fünf oder mehr Optionen – dank der feinen Abstimmung vermisst man die aber bei Yadea nicht.

Auf Stufe 1 gibts ein wenig zusätzlichen Schub. Die Standardstufe 2 ist ideal, wenn es geradeaus geht. Längere Steigungen bewältigt man auf Stufe 3 spielend. Da hat man dann wirklich das Gefühl, dass nochmals zwei Personen zusätzlich in die Pedalen steigen.

Akku und Antrieb sind hochklassig, die restliche Ausstattung aber nicht luxuriös, sondern «nur» praktisch und ausreichend. Der digitale Tacho zeigt Antriebsstufen, Tempo, Ladezustand und die zurückgelegte Strecke. Er ist schön gross, beleuchtet und gut ablesbar. Aber eben nur die Basis.

Schutzbleche oder ein Schloss muss man sich optional besorgen, immerhin ein stabiler Ständer ist montiert. Der Sattel von Selle Royal ist ziemlich hart und dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen – kann aber natürlich einfach ausgetauscht werden.

Yadea hat an die Licht-Pflicht gedacht

Aber an die wichtigen Dinge hat Yadea gedacht. So etwa ein fest montiertes Licht. Denn das ist seit 1. April dieses Jahres auch tagsüber Pflicht in der Schweiz! Alle E-Bikes müssen ab dem 1. April immer ein Tagfahrlicht eingeschaltet haben – also ein Licht gegen vorne. Das, damit man mit seinem tendenziell höheren Tempo von anderen Verkehrsteilnehmern besser zu sehen ist.

Das Vorderlicht beim YS500 lässt sich direkt über die Tasten einschalten, und es wird über den zentralen Akku gespiesen. Das ist natürlich im Alltag jetzt sehr praktisch. Das Rücklicht kann man dann in der Nacht nach Bedarf dazuschalten.

Yadea hat an den richtigen Orten gespart – etwa bei den zusätzlichen Features, die man sich ja auch nachträglich extra kaufen kann, wenn man sie unbedingt möchte. An den zentralen Orten hat der Hersteller aber hochwertige Komponenten verbaut.

Einen Aluminiumrahmen, dazu fürs Vorderrad eine Federgabel von SR Suntour, die Schaltung kommt von Shimano und die Scheibenbremsen von Tektro. Alles wirkt hochwertig und sehr robust.

Das ist auch wichtig, denn das Bike ist ja nicht nur für den Alltag gedacht, sondern auch fürs sportliche Fahren im Gelände. Im Test hat sich das Yadea mit seinen breiten Reifen als guter Allrounder gezeigt. Komfortabel für den Alltag, aber auch ein guter Begleiter für die Freizeit.

E-Bike mit viel Power und wenig Preis

Das YS500 gehört mit einem Preis von 2690 Franken zu den günstigeren E-Bikes mit einer solchen Ausstattung. Vor allem bei Motor und Akku kann Yadea punkten. Man bekommt viel Power fürs Geld.

Was der Hersteller einbaut, überzeugt ohne Ausnahme. Die Sattel-Härte ist Geschmacksache und bei Cross-Country-Bikes durchaus auch so üblich. Sonst bekommt man alles, was man für Alltag und Freizeit so braucht.

Besonders Spass hat man am Drehmoment und am Motor, der sich gut der eigenen Fahrweise anpasst. So macht auch die schnelle Fahrt zu Migros und Coop Spass, obwohl man dafür zwei Steigungen überwinden muss. Davon merkt man aber fast nichts. 

Zum Test einer der E-Roller von Yadea gehts übrigens hier. Der G5S fährt 80 km/h und bis 120 Kilometer weit. Ein guter Autoersatz auch für mittlere Strecken.